Sonntag, 28. April 2013
Mein letzter Eintrag in Chile!!!
franzi g., 08:15h
Sodele meine lieben Freunde. Für mich sind die Tage in Chile gezählt und bald geht es für mich nach Deutschland.
Jedoch nur für einen Kurzurlaub, aber ein paar Tage bin ich daheim anzutreffen.
Jetzt berichte ich euch aber mal noch, von der letzten Zeit, was ich hier so getrieben habe. Ich war nicht untätig!
Da ich hier in Chile eine einzigartige Zeit hatte, die für mich sehr wichtig war und von der ich viel Schöpfen kann wollte ich mich bei meiner Familie auf eine ganz besondere Weise bedanken.
Ich habe mir gedacht, da hier Essen oft im Mittelpunkt steht, dass ich mich mit einem leckeren Essen bedanke.
Für meine Gasteltern habe ich daher Kässpätzle gemacht und zum Nachtisch gab es Brownies.
Als kleines Andenken habe ich Karten gebastelt und sie mit Sprüchen verziert und in die Karte ein paar schöne Worte auf Spanisch geschrieben (was ich an ihnen schätze und was ich ihnen für die Zukunft wünsche). Marisol hat noch eine handgemachte Seife bekommen und Mauri hab ich eine leckere Schokolade gekauft.
Beide haben sich sehr über die Geschenke gefreut und sich das Essen schmecken lassen.
Sie meinten, dass solche Geschenke sehr selten sind. Oft gehen die Leute in einen Laden und kaufen etwas. Etwas zu basteln oder selber zu machen ist manchmal viel billiger, aber aufwändiger und daher von größerem Wert.
Das hat mich dann doch sehr gefreut, dass sie es geschätzt haben.

Für den Rest der Familie habe ich Kuchen gebacken, Tee, Kaffee, Kaba, Säfte und Mineralwasser gekauft.
Die Rezepte der Kuchen habe ich mir von meinem Mütterlein per e-Mail schicken lassen.
Die Umsetzung der Rezepte stellte sich aber nicht als ganz einfach heraus. Viele der Kuchen waren mit Zutaten, die die Chilenen nicht kennen oder ich keine Übersetzung gefunden habe und meine Beschreibungen nicht genügend waren.
Ich habe mich nach langen hin und her dann für einen Eierlikörkuchen, Apfelkuchen und Birne-Zimt Kuchen entschieden.
Angekommen im Supermarkt musste ich aber feststellen, dass die Hürden noch lange nicht überwunden waren.
Für den Birne-Zimt Kuchen gab es kein Schmand und für den Eierlikörkuchen gab es kein Eierlikör in dem Supermarkt.
Völlig frustriert hab ich die anderen Zutaten für die Kuchen wieder aus dem Einkaufswagen (bin ja nicht ca 1Stunde durch den rießen JUMBO gedüst um die Zutaten zu suchen) und habe mich auf die Suche nach den Kuchen gemacht, die es fertig zu kaufen gibt. Wollte einfach nur einen Kuchen haben und dachte mir, dass ich dann schon weniger Arbeit habe.
Angekommen bei den Kuchen sah ich dann doch aus dem Augenwinkel eine Backmischung von Dr. Oekter für einen Käsekuchen.
Die hab ich in mein Einkaufswagen geschmissen und dann ging es ab an die Kasse.
Für die Familie gab es am Ende Käsekuchen, Apfelkuchen und noch paar Reste von den Brownies.
Es hat allen gemundet und nur ein kleines bisschen von dem Apfelkuchen ist übrig geblieben.
Für die Familie habe ich auch Karten vorbereitet. Auf dem Deckblatt habe ich Fotos von der jeweiligen Person und mir (Fotos, die im laufe meines Aufenthaltes entstanden sind) geklebt und innen habe ich mich dafür bedankt, dass sie meinen Aufenthalt in Chile einzigartig gemacht haben.
Als weitere Überraschung habe ich eine Power-Point gemacht. Habe alle wichtigen Punkte von meinem Aufenthalt mit Fotos und Kommentaren anschaulich gemacht.
Gedacht war, dass ich mein Laptop am Fernsehn anschließe und wir dort die Bilder anschauen können, da sie auf meinem Laptop doch sehr klein waren. Jedoch hat das nicht funktioniert und deswegen mussten wir die Präsentation auf meinem Laptop anschauen. War auch ganz witzig, aber halt nicht so super mit den Bildern.
Als alles vorbei war und Francisco und Mari-José gehen wollten wurde es sehr emotional. Die kleine Anto-Maus wollte nicht gehen, da sie mich jetzt schon vermisst. Sie saß ca 5min auf meinem Schoß und ich habe sie in meinen Armen geschaukelt und sie beruhigt und ihr erklärt, dass ich sie noch 2mal sehe, bevor ich nach Deutschland fliege. Sie wollte aber irgendwie nicht aufhören. Da hab ich mich an mein Opilein erinnert, der mir aus Deutschland eine Europakarte geschickt hat. Da hab ich der Antonia in mein Zimmer geschleppt und ihr erklärt, wo ich wohne und dass es nicht aus der Welt ist. Es gibt viele Flieger und wenn sie viel Geld spart, dann kann sie nach Deutschland fliegen und mich besuchen und dann können wir viele tolle Dinge in Deutschland unternehmen. Das hat die kleine Maus dann aufgemuntert und sie hat mit der Karte in der Hand die Wohnung verlassen.
Muss sagen, dass es mich schon irgendwie auch gefreut hat, dass Antonia so reagiert hat. Klar ist es nicht schön, dass sie geweint hat, aber es hat mich gefreut, das es mir gezeigt hat, dass ich etwas richtig in Bezug auf den Umgang mit ihr gemacht habe. Und auch ich muss sagen, dass mir Antonia und Santiago ans Herz gewachsen sind und auch mir der Abschied nicht sehr leicht von ihnen fällt.
Auch Santiago hat es an diesem Nachmittag beschäftigt, dass ich bald nicht mehr zu ihnen kommen werde.
Er hat mich an dem Mittag oft gefragt, wo ich wohne, wie meine Mutter heißt, wielange man im Flieger sitzen muss, bis man in Deutschland ist.
Schon goldig die zwei kleinen Frösche.


Am Freitag bin ich mit Marisol nach Vina del Mar gefahren. Wir haben unsere Sachen ausgepackt und uns dann auf zum Supermarkt und zur Fischerei gemacht.
In der Fischerei hab ich ein erneutes Angebot für eine Unterkunft erhalten. Als ich auf das Angebot geantwortet habe, dass ich bald wieder nach Deutschland gehe und ich nicht weiß, wann ich wieder nach Chile komme, da Reisen teuer ist, meinte der Fischer, dass ich auch bei ihm arbeiten kann und dann kann ich noch bisschen Geld verdienen. Da soll ich mir doch keine Sorgen machen.
Ohjemine, die Chilenen sind schon so ein Volk.
Am Abend haben Marisol und ich noch viel für den Samstag (Geburtstag von Artu und standesamtliche Hochzeit von Marisol und Mauri) vorbereitet.
Heute war dann der Geburtstag von Arturo. Marilu, Puri und Co und Monse und Martín kamen zum Mittagessen.
Nach dem Mittagessen haben wie noch paar Sonnenstrahlen genossen (hier wird es Winter und die Sonnenstrahlen werden weniger).
Am Abend kamen paar Freunde von Artu vorbei und haben bei Musik und lustiger Gesellschaft ein Döschen Bier getrunken.
Meine Pläne für meine letzten Tage hier sehen folgendermaßen aus:
Morgen werde ich meinen Koffer anfangen zu packen.
Am Montag fahre ich mit Mauri nochmal nach Santiago.
Dort werde ich nochmal zu Anto und Santi gehen und die letzten gemeinsamen Stunden genießen.
Am Abend werde ich mit den Leuten von der Osterinsel nochmal was unternehmen und nochmal das Nachtleben in Chile genießen und auskosten.
Mittwoch werde ich früh nach Vina del Mar aufbrechen, da Marisol Geburtstag hat.
Da werde ich dann nochmal alle sehen und die Gelegenheit haben mich von allen zu verabschieden und dann geht es am Donnerstag auf zum Flughafen.
Dort heißt es dann TSCHÜSS Chile und HALLO Deutschland.
Also meine Lieben, das war mein Blog aus Chile.
Wir sehen uns in Deutschland!
6.........................5.....................4..................3.......2...1 Die Franzi ist wieder daheim!!!!!
Jedoch nur für einen Kurzurlaub, aber ein paar Tage bin ich daheim anzutreffen.
Jetzt berichte ich euch aber mal noch, von der letzten Zeit, was ich hier so getrieben habe. Ich war nicht untätig!
Da ich hier in Chile eine einzigartige Zeit hatte, die für mich sehr wichtig war und von der ich viel Schöpfen kann wollte ich mich bei meiner Familie auf eine ganz besondere Weise bedanken.
Ich habe mir gedacht, da hier Essen oft im Mittelpunkt steht, dass ich mich mit einem leckeren Essen bedanke.
Für meine Gasteltern habe ich daher Kässpätzle gemacht und zum Nachtisch gab es Brownies.
Als kleines Andenken habe ich Karten gebastelt und sie mit Sprüchen verziert und in die Karte ein paar schöne Worte auf Spanisch geschrieben (was ich an ihnen schätze und was ich ihnen für die Zukunft wünsche). Marisol hat noch eine handgemachte Seife bekommen und Mauri hab ich eine leckere Schokolade gekauft.
Beide haben sich sehr über die Geschenke gefreut und sich das Essen schmecken lassen.
Sie meinten, dass solche Geschenke sehr selten sind. Oft gehen die Leute in einen Laden und kaufen etwas. Etwas zu basteln oder selber zu machen ist manchmal viel billiger, aber aufwändiger und daher von größerem Wert.
Das hat mich dann doch sehr gefreut, dass sie es geschätzt haben.

Für den Rest der Familie habe ich Kuchen gebacken, Tee, Kaffee, Kaba, Säfte und Mineralwasser gekauft.
Die Rezepte der Kuchen habe ich mir von meinem Mütterlein per e-Mail schicken lassen.
Die Umsetzung der Rezepte stellte sich aber nicht als ganz einfach heraus. Viele der Kuchen waren mit Zutaten, die die Chilenen nicht kennen oder ich keine Übersetzung gefunden habe und meine Beschreibungen nicht genügend waren.
Ich habe mich nach langen hin und her dann für einen Eierlikörkuchen, Apfelkuchen und Birne-Zimt Kuchen entschieden.
Angekommen im Supermarkt musste ich aber feststellen, dass die Hürden noch lange nicht überwunden waren.
Für den Birne-Zimt Kuchen gab es kein Schmand und für den Eierlikörkuchen gab es kein Eierlikör in dem Supermarkt.
Völlig frustriert hab ich die anderen Zutaten für die Kuchen wieder aus dem Einkaufswagen (bin ja nicht ca 1Stunde durch den rießen JUMBO gedüst um die Zutaten zu suchen) und habe mich auf die Suche nach den Kuchen gemacht, die es fertig zu kaufen gibt. Wollte einfach nur einen Kuchen haben und dachte mir, dass ich dann schon weniger Arbeit habe.
Angekommen bei den Kuchen sah ich dann doch aus dem Augenwinkel eine Backmischung von Dr. Oekter für einen Käsekuchen.
Die hab ich in mein Einkaufswagen geschmissen und dann ging es ab an die Kasse.
Für die Familie gab es am Ende Käsekuchen, Apfelkuchen und noch paar Reste von den Brownies.
Es hat allen gemundet und nur ein kleines bisschen von dem Apfelkuchen ist übrig geblieben.
Für die Familie habe ich auch Karten vorbereitet. Auf dem Deckblatt habe ich Fotos von der jeweiligen Person und mir (Fotos, die im laufe meines Aufenthaltes entstanden sind) geklebt und innen habe ich mich dafür bedankt, dass sie meinen Aufenthalt in Chile einzigartig gemacht haben.
Als weitere Überraschung habe ich eine Power-Point gemacht. Habe alle wichtigen Punkte von meinem Aufenthalt mit Fotos und Kommentaren anschaulich gemacht.
Gedacht war, dass ich mein Laptop am Fernsehn anschließe und wir dort die Bilder anschauen können, da sie auf meinem Laptop doch sehr klein waren. Jedoch hat das nicht funktioniert und deswegen mussten wir die Präsentation auf meinem Laptop anschauen. War auch ganz witzig, aber halt nicht so super mit den Bildern.
Als alles vorbei war und Francisco und Mari-José gehen wollten wurde es sehr emotional. Die kleine Anto-Maus wollte nicht gehen, da sie mich jetzt schon vermisst. Sie saß ca 5min auf meinem Schoß und ich habe sie in meinen Armen geschaukelt und sie beruhigt und ihr erklärt, dass ich sie noch 2mal sehe, bevor ich nach Deutschland fliege. Sie wollte aber irgendwie nicht aufhören. Da hab ich mich an mein Opilein erinnert, der mir aus Deutschland eine Europakarte geschickt hat. Da hab ich der Antonia in mein Zimmer geschleppt und ihr erklärt, wo ich wohne und dass es nicht aus der Welt ist. Es gibt viele Flieger und wenn sie viel Geld spart, dann kann sie nach Deutschland fliegen und mich besuchen und dann können wir viele tolle Dinge in Deutschland unternehmen. Das hat die kleine Maus dann aufgemuntert und sie hat mit der Karte in der Hand die Wohnung verlassen.
Muss sagen, dass es mich schon irgendwie auch gefreut hat, dass Antonia so reagiert hat. Klar ist es nicht schön, dass sie geweint hat, aber es hat mich gefreut, das es mir gezeigt hat, dass ich etwas richtig in Bezug auf den Umgang mit ihr gemacht habe. Und auch ich muss sagen, dass mir Antonia und Santiago ans Herz gewachsen sind und auch mir der Abschied nicht sehr leicht von ihnen fällt.
Auch Santiago hat es an diesem Nachmittag beschäftigt, dass ich bald nicht mehr zu ihnen kommen werde.
Er hat mich an dem Mittag oft gefragt, wo ich wohne, wie meine Mutter heißt, wielange man im Flieger sitzen muss, bis man in Deutschland ist.
Schon goldig die zwei kleinen Frösche.


Am Freitag bin ich mit Marisol nach Vina del Mar gefahren. Wir haben unsere Sachen ausgepackt und uns dann auf zum Supermarkt und zur Fischerei gemacht.
In der Fischerei hab ich ein erneutes Angebot für eine Unterkunft erhalten. Als ich auf das Angebot geantwortet habe, dass ich bald wieder nach Deutschland gehe und ich nicht weiß, wann ich wieder nach Chile komme, da Reisen teuer ist, meinte der Fischer, dass ich auch bei ihm arbeiten kann und dann kann ich noch bisschen Geld verdienen. Da soll ich mir doch keine Sorgen machen.
Ohjemine, die Chilenen sind schon so ein Volk.
Am Abend haben Marisol und ich noch viel für den Samstag (Geburtstag von Artu und standesamtliche Hochzeit von Marisol und Mauri) vorbereitet.
Heute war dann der Geburtstag von Arturo. Marilu, Puri und Co und Monse und Martín kamen zum Mittagessen.
Nach dem Mittagessen haben wie noch paar Sonnenstrahlen genossen (hier wird es Winter und die Sonnenstrahlen werden weniger).
Am Abend kamen paar Freunde von Artu vorbei und haben bei Musik und lustiger Gesellschaft ein Döschen Bier getrunken.
Meine Pläne für meine letzten Tage hier sehen folgendermaßen aus:
Morgen werde ich meinen Koffer anfangen zu packen.
Am Montag fahre ich mit Mauri nochmal nach Santiago.
Dort werde ich nochmal zu Anto und Santi gehen und die letzten gemeinsamen Stunden genießen.
Am Abend werde ich mit den Leuten von der Osterinsel nochmal was unternehmen und nochmal das Nachtleben in Chile genießen und auskosten.
Mittwoch werde ich früh nach Vina del Mar aufbrechen, da Marisol Geburtstag hat.
Da werde ich dann nochmal alle sehen und die Gelegenheit haben mich von allen zu verabschieden und dann geht es am Donnerstag auf zum Flughafen.
Dort heißt es dann TSCHÜSS Chile und HALLO Deutschland.
Also meine Lieben, das war mein Blog aus Chile.
Wir sehen uns in Deutschland!
6.........................5.....................4..................3.......2...1 Die Franzi ist wieder daheim!!!!!
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