Sonntag, 10. Februar 2013
Der Süden von Chile!
Am 24.1. ging es los!
Mein Koffer war gepackt und morgens um 7Uhr klingelte mein Wecker und das Abenteuer startete.
Wir haben das Boot von Mauri mitgenommen. Das Auto und das Boot waren vollgeladen bis oben (Kleider, Handtücher, Essen, Badesachen,...)
Wir sind am ersten Tag bis nach Viktoria gefahren. Auf dem Weg konnte man sehen, wie die Landschaft immer grüner wird.
In Viktoria haben wir in einem sehr einfachen, aber ausreichendem Hotel übernachtet. Am Abend sind wir in die Stadt gefahren und haben bei einem Metzger eingekauft und ein Lokal für das Abendessen gesucht.
Am nächsten Tag ging es dann weiter. Wir sind bis nach Osorno gefahren. Dort haben wir das Boot überprüfen lassen (Motor). Wir sind dann in die Stadt von Osorno gefahren und haben uns ein Handwerkermarkt angeschaut.
Als das Boot fertig war sind wir dann weiter nach Entrelagos und sind an unserem Ziel in unserer Cabana angekommen.



Die Cabana lag direkt an dem Puyehue-See, was natürlich eine feine Sache war für mich. Ich konnte jeden Tag meine Schwimmbrille und meine Badekappe anziehen und eine Runde schwimmen. Hat sehr gut getan sich im Wasser auszupauern und Luft abzulassen.
Hab viel erlebt.
Hab viel gelesen, lag in der Sonne, war schwimmen, war Wasserski fahren, war Katamaran fahren, war Kanu fahren, wir waren in Argentinien, im Nationalpark von Entrelagos,...
Hier ein paar Bilderchen:


Die Abfahrt.


Reifenpanne auf der Hinfahrt. (Mauri hat zum Glück schnell ein Ersatrad gefunden)


Der Vulkan Osorno














Bariloche die Schokoladen-Stadt


Das weiße, was man da sieht ist kein Schnee! Es ist Asche von einem Vulkanausbruch von vor 2 Jahren. Die Natur ist dort sehr still. Die Tiere finden durch die Asche kein Futter mehr, die Bäume sterben ab (keine Blätter).


Katamaran-tour


Ein Baum im Nationalpark von Innen (des war wie ein kleine Hütte oder wie der Baum von Pippi)







Nach 10 Tagen hieß es dann Sachen packen und ab zur Insel Chiloé.
Auf der Fahrt haben wir noch paar Dörfer besichtigt (Frutillar, Puerto Varas und Puerto Montt)
In Frutillar war ich in einem deutschen Museum. Ich kam mir vor, als wäre ich in Neuhausen im Freilichtmuseum. Die Häuser bisschen anders, aber die Einrichtung sehr ähnlich und natürlich haben die Deutschen alles mitgenommen und auf Deutsch beschriftet.







In Chiloé hatten wir für 3Nächte eine Cabana gemietet.
Ich kann sagen, dass jeder, der nach Chile geht und noch bisschen Zeit hat mal einen Abstecher zur Insel Chiloé machen soll. Eine wunderschöne Landschaft mit viel grün, Bergen, Seen, Flüsse, Meer,... ATEMBERAUBEND!
Wir haben viele Dörfer und Inseln (die zu Chiloé gehörten) besichtigt.
Die Besichtigungen liefen folgendermaßen ab:
-Marisol: "Wir sind in....
Wo ist der Handwerkermarkt?" (shoppen)
-Max: "Warte ich schau auf meinem Handy."
-Mauri hingefahren. Alle haben was gekauft (viele Produkte aus Wolle und Holz gab es zu erwerben)
-Marisol: "Wo ist die Kirche? Ich habe gelesen, dass die Kirche schön sein soll."
-Mauri die Karavane zur Kirche gesteuert. Fotos geschossen und ab zum nächsten Dorf.
Hin und wieder kam ein einwurf, wie: "Ich habe HUUUNGER!"
Hier paar Bilderchen von Chiloé.


Unsere Cabana.


Die Kirche in Castro.




SHOPPEN!!!


....und nochmal!!!


Das Warten auf das Mittagessen!





Am 5.2. war auf Chiloé Abenteuertime angesagt.


Mit dem Auto sind wir in die Pampa gefahren (Tomás, Artu, Max, der Fahrer und ich)
Ein Weg mit vielen Löchern. (Hätte ich ein geschlossenes Glas Milch in der Hand gehabt, dann wäre des jetzt Milchshake.)







Am 7.2. hieß es dann Rückkehr antreten. Wir haben alles zusammengepackt und los ging die Reise.
Wir sind bis nach Osorno gefahren, wo wir das Boot abgeholt haben (haben es nicht mit nach Chiloé genommen)
und sind dann bis nach Viktoria gefahren.
Dort haben wir wieder in dem gleichen Hotel, wie bei der Hinfahrt übernachtet.
Am nächsten Tag ging es dann wieder weiter bis nach Vina del Mar, wo die ganze Familie schon gespannt auf unsere Reiseberichte gewartet hat.
Um ca 2Uhr nachts waren wir fertig mit erzählen und konnten und seelig in unsere Betten fallen lassen und schlafen.

Es war ein Urlaub mit vielen verschiedenen Momenten.
Völlige Glückmomente, in denen man am liebsten einen Freundentanz gemacht hätte um Gott für diese schöne Landschaft zu danken, ich muss aber sagen, dass ich auch Momente hatte, in denen ich mich nicht so super gefühlt hatte und gerne meine liebsten aus Deutschland um mich gehabt hätte. (so lernt man seine Familie noch viel mehr zu schätzen)
Aber es war schön und ich werde mich gerne in Gedanken in die Reise zurückversetzen.

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