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Sonntag, 2. Dezember 2012
Was ist schon NORMAL?
franzi g., 15:51h
Die Woche war ganz bestimmt nicht normal!
Sie hat am Sonntag schon zu einem verrückten Start geführt.
Ich wollte, wie "normal" am Sonntagabend nach Stgo. fahren, um am Montag ausgeschlafen und pünktlich zur Sprachschule zu können.
Leider gab es um 17Uhr keine Busfahrkarten mehr. Mein Handyakku war leer und somit musste ich mein Köpfle einschlaten und überlegen, was ich jetzt wohl am besten mache. Ich wusste ungefähr, wo Marilu wohnt und habe meine Beine in die Hand genommen und bin zur Marilu gelaufen. (Der Bus fährt in Vina los) Zu meinem Erstaunen habe ich die Wohnung von Marilu auf anhieb gefunden und habe ihr von meiner Situation erzählt. Wir haben bei Mauri angerufen und er meinte, dass ich am besten bei Marilu übernachten soll und am Montag früh nach Stgo. fahren soll. So hab ich es dann auch gemacht. Am Montag um 5:30Uhr hat mein Wecker geklingelt und los ging die Reise nach Stgo.
Bin sogar fast pünktlich im Goethe Institut angekommen. (Bin direkt mit meinem Gepäck hin)
Am Dienstag bin ich mit meinem tollen Radel zum Goethe gefahren. Mauri und ich haben uns am Abend davor noch unterhalten darüber, dass das Gute an dem Radel ist, dass es niemand klauen würde. Da wurde ich auch leider eines besseren Überzeugt. Am Dienstag nach der Sprachschule stand ich in dem Farradkeller und konnte mein Radel nicht finden. Ich musste bissle lachen, weil ich mich echt gefragt habe, wer so ein verrostetes Ding klauen möchte, aber so war es. Ich bin dann an die Rezeption gegangen (Dieses Gebäude kann man nur betreten, wenn man eine Unterlage von sich abgibt.) und habe nach meinem Radel gefrat. Der Mann hat nur gegrinst und gesagt, dass es gestohlen wurde. Er rief dann einen anderen Mann an, der mich in ein Kämmerle führe und mir mein Radel wieder gab. Sie meinten, dass hin und wieder welche mit großen Jeeps kommen und alles, was nicht sehr gut befestigt ist mitnehmen. Naja jetzt hab ich ja mein Radel wieder!
Der Mittwoch war erstaunlicherweise doch ziemlich normal gewesen. Ich habe am Mittag Weihnachtsplätzle gebacken und bin dann zu Anto gelaufen und habe mit ihr gelernt (Sie hat am Donnerstag Sachkunde (auf Deutsch) geschrieben und am Freitag musste sie eine Bildergeschichte auf Deutsch schreiben, welche auch benotet wurde).
Am Donnerstag hat sich der Höhepunkt der verrückten Woche gebildet.
ICH HATTE GEBURTSTAG!
Naja, so abnormal ist das nicht, da jeder einmal im Jahr Geburtstag hat. Hingegen hat aber niemand so eine unglaublich verrückte Deutsche Familie, wie ich sie habe. (Verrückt, aber sehr liebenswert)
Sie haben mir ein überdiemensionales Päckchen nach Chile geschickt mit vieeeeeeeeeeeeeeeeelen Geschenken.
Da hab ich mich sehr darüber gefreut!
Darin waren: zwei Advendskalender, Tee, ein T-Shirt, ein Schal, selbstgemalte Bilder von Anika und Ines, Essen, Süßigkeiten (die Schokolade hatte/hat eine neue Form), Bücher, eine Geburstagskarte, Bilderchen von meiner verrückten Familie,...
VERRÜCKT, oder?
Mein Gebutstagsbett!!!!!

An dem Tag wurde ich von meinen Gasteltern mit einem Geburtstagsliedchen geweckt. Dann hab ich dieses RIEßEN Packet bekommen und von meinen Gasteltern auch noch Geschenke.
Auf dem Weg zum Goethe Institut hat mich Leo angerufen, weil sie sich verfahren hatte und nicht wusste, wo sie gerade ist. Sie hat einen kleinen Panikanfall bekommen hat es aber dann doch noch geschafft mit einem Taxi zum Unterricht zu kommen. In der Pause hat sie mich aufs Klo geschickt und als ich wieder kam stand auf meinem Platz ein Kuchen mit Kerzen und noch weitere Geschenke. (Jetzt kann ich Plätzchen in Fromen von Libellen, Bienen oder Fledermäusen backen).

Wieder in der Wohnung habe ich schnell mein Laptop angeschaltet und mit meiner Familie in Deutschland geskypt.
Danach bin ich zu Anto und habe nochmal mit ihr Deutsch gelernt (ich habe auch bisschen Spanisch gelernt, da ich am Freitag die zweite Klausur hatte). Wir sind dann alle zusammen zur Wohnung von Mauri. Puri, Pancho, Maricarmen und Francisco kamen auch noch und wir haben zusammen Kuchen gegessen und uns nett Unterhalten.
Meine Geburtstagstorte

Als alle gegangen sind habe ich mich noch mit der Leo verabredet. Wir waren im Parque Arauco und haben etwas getrunken und viel gelacht und gequatscht.
Angekommen im Bett nach dem Tag voller Überraschungen und den vielen Eindrücken fielen mir ganz schnell die Augen zu und ich war schnell im Land der Träume.
Am Freitag war der Tag der Klausur. Eigentlich dachte ich mir, dass diese Klausur nicht gut ausfallen würde, da ich am Tag zuvor nicht viel gemacht hatte und mich nicht super gut vorbereitet gefühlt hatte, aber da in dieser Woche alles bisschen anders war, war auch das Ergebnis dieser Klausur anders. Ich hatte 50P. von 50 möglichen Punkten. Fragt mich nicht, wie ich das geschafft habe, aber ich habe es grün auf weiß!
Voller Glücksgefühle ging ich in den Fahrradkeller, sah mein Radel, aber irgendwas war anders. Ein Schlawiner hat mir ein Loch in den Reifen gemacht. So kam es, dass ich statt 20min Fahrt 45min mein Radel geschoben habe.
Um 17:30Uhr bin ich dann wieder nach Renaca mit Mauri und Marisol gefahren. Eigentlich wollte ich ja dieses Wochenede in Stgo. bleiben und zur Teletón gehen. Wir haben aber keine Karten mehr bekommen und deswegen habe ich mich dann umentschlossen und bin nach Renaca. Am Freitagabend kamen Freunde von Marisol und Mauri und auch Kumpels von Arturo vorbei. Wir haben zusammen gegrillt.
Der Samstag war ein Gammeltag. Ich war bisschen mit Monse unterwegs und am Mittag lag ich in der Sonne und habe gelesen. Am Abend bin ich mit Arturo und Max auf einen Geburtstag gegangen.
Da ich den ganzen Abend auf kalten Steinen saß bin ich nun bisschen erkältet und habe die Nacht nicht so super geschlafen. Naja jetzt trink ich bissle Tee (hab ja welchen zum Geburtstag bekommen) und dann geht des auch rum.
Naja dass war meine verrückte Woche. Ich hoffe, dass ihr auch viele Sachen diese Woche erlebt habt. Bei euch fangen ja jetzt die Weihnachtsmärkte an und ihr könnte schon eine Kerze am Advendskranz anzünden.
Dann bedanke ich mich nochmal für die vielen lieben Glückwünsche, die ich bekommen habe und über die ich mich sehr gefreut habe (trotz Entfernung denkt man an mich).
Liebste Grüße und bis zum nächsten Mal.
Sie hat am Sonntag schon zu einem verrückten Start geführt.
Ich wollte, wie "normal" am Sonntagabend nach Stgo. fahren, um am Montag ausgeschlafen und pünktlich zur Sprachschule zu können.
Leider gab es um 17Uhr keine Busfahrkarten mehr. Mein Handyakku war leer und somit musste ich mein Köpfle einschlaten und überlegen, was ich jetzt wohl am besten mache. Ich wusste ungefähr, wo Marilu wohnt und habe meine Beine in die Hand genommen und bin zur Marilu gelaufen. (Der Bus fährt in Vina los) Zu meinem Erstaunen habe ich die Wohnung von Marilu auf anhieb gefunden und habe ihr von meiner Situation erzählt. Wir haben bei Mauri angerufen und er meinte, dass ich am besten bei Marilu übernachten soll und am Montag früh nach Stgo. fahren soll. So hab ich es dann auch gemacht. Am Montag um 5:30Uhr hat mein Wecker geklingelt und los ging die Reise nach Stgo.
Bin sogar fast pünktlich im Goethe Institut angekommen. (Bin direkt mit meinem Gepäck hin)
Am Dienstag bin ich mit meinem tollen Radel zum Goethe gefahren. Mauri und ich haben uns am Abend davor noch unterhalten darüber, dass das Gute an dem Radel ist, dass es niemand klauen würde. Da wurde ich auch leider eines besseren Überzeugt. Am Dienstag nach der Sprachschule stand ich in dem Farradkeller und konnte mein Radel nicht finden. Ich musste bissle lachen, weil ich mich echt gefragt habe, wer so ein verrostetes Ding klauen möchte, aber so war es. Ich bin dann an die Rezeption gegangen (Dieses Gebäude kann man nur betreten, wenn man eine Unterlage von sich abgibt.) und habe nach meinem Radel gefrat. Der Mann hat nur gegrinst und gesagt, dass es gestohlen wurde. Er rief dann einen anderen Mann an, der mich in ein Kämmerle führe und mir mein Radel wieder gab. Sie meinten, dass hin und wieder welche mit großen Jeeps kommen und alles, was nicht sehr gut befestigt ist mitnehmen. Naja jetzt hab ich ja mein Radel wieder!
Der Mittwoch war erstaunlicherweise doch ziemlich normal gewesen. Ich habe am Mittag Weihnachtsplätzle gebacken und bin dann zu Anto gelaufen und habe mit ihr gelernt (Sie hat am Donnerstag Sachkunde (auf Deutsch) geschrieben und am Freitag musste sie eine Bildergeschichte auf Deutsch schreiben, welche auch benotet wurde).
Am Donnerstag hat sich der Höhepunkt der verrückten Woche gebildet.
ICH HATTE GEBURTSTAG!
Naja, so abnormal ist das nicht, da jeder einmal im Jahr Geburtstag hat. Hingegen hat aber niemand so eine unglaublich verrückte Deutsche Familie, wie ich sie habe. (Verrückt, aber sehr liebenswert)
Sie haben mir ein überdiemensionales Päckchen nach Chile geschickt mit vieeeeeeeeeeeeeeeeelen Geschenken.
Da hab ich mich sehr darüber gefreut!
Darin waren: zwei Advendskalender, Tee, ein T-Shirt, ein Schal, selbstgemalte Bilder von Anika und Ines, Essen, Süßigkeiten (die Schokolade hatte/hat eine neue Form), Bücher, eine Geburstagskarte, Bilderchen von meiner verrückten Familie,...
VERRÜCKT, oder?
Mein Gebutstagsbett!!!!!

An dem Tag wurde ich von meinen Gasteltern mit einem Geburtstagsliedchen geweckt. Dann hab ich dieses RIEßEN Packet bekommen und von meinen Gasteltern auch noch Geschenke.
Auf dem Weg zum Goethe Institut hat mich Leo angerufen, weil sie sich verfahren hatte und nicht wusste, wo sie gerade ist. Sie hat einen kleinen Panikanfall bekommen hat es aber dann doch noch geschafft mit einem Taxi zum Unterricht zu kommen. In der Pause hat sie mich aufs Klo geschickt und als ich wieder kam stand auf meinem Platz ein Kuchen mit Kerzen und noch weitere Geschenke. (Jetzt kann ich Plätzchen in Fromen von Libellen, Bienen oder Fledermäusen backen).

Wieder in der Wohnung habe ich schnell mein Laptop angeschaltet und mit meiner Familie in Deutschland geskypt.
Danach bin ich zu Anto und habe nochmal mit ihr Deutsch gelernt (ich habe auch bisschen Spanisch gelernt, da ich am Freitag die zweite Klausur hatte). Wir sind dann alle zusammen zur Wohnung von Mauri. Puri, Pancho, Maricarmen und Francisco kamen auch noch und wir haben zusammen Kuchen gegessen und uns nett Unterhalten.
Meine Geburtstagstorte

Als alle gegangen sind habe ich mich noch mit der Leo verabredet. Wir waren im Parque Arauco und haben etwas getrunken und viel gelacht und gequatscht.
Angekommen im Bett nach dem Tag voller Überraschungen und den vielen Eindrücken fielen mir ganz schnell die Augen zu und ich war schnell im Land der Träume.
Am Freitag war der Tag der Klausur. Eigentlich dachte ich mir, dass diese Klausur nicht gut ausfallen würde, da ich am Tag zuvor nicht viel gemacht hatte und mich nicht super gut vorbereitet gefühlt hatte, aber da in dieser Woche alles bisschen anders war, war auch das Ergebnis dieser Klausur anders. Ich hatte 50P. von 50 möglichen Punkten. Fragt mich nicht, wie ich das geschafft habe, aber ich habe es grün auf weiß!
Voller Glücksgefühle ging ich in den Fahrradkeller, sah mein Radel, aber irgendwas war anders. Ein Schlawiner hat mir ein Loch in den Reifen gemacht. So kam es, dass ich statt 20min Fahrt 45min mein Radel geschoben habe.
Um 17:30Uhr bin ich dann wieder nach Renaca mit Mauri und Marisol gefahren. Eigentlich wollte ich ja dieses Wochenede in Stgo. bleiben und zur Teletón gehen. Wir haben aber keine Karten mehr bekommen und deswegen habe ich mich dann umentschlossen und bin nach Renaca. Am Freitagabend kamen Freunde von Marisol und Mauri und auch Kumpels von Arturo vorbei. Wir haben zusammen gegrillt.
Der Samstag war ein Gammeltag. Ich war bisschen mit Monse unterwegs und am Mittag lag ich in der Sonne und habe gelesen. Am Abend bin ich mit Arturo und Max auf einen Geburtstag gegangen.
Da ich den ganzen Abend auf kalten Steinen saß bin ich nun bisschen erkältet und habe die Nacht nicht so super geschlafen. Naja jetzt trink ich bissle Tee (hab ja welchen zum Geburtstag bekommen) und dann geht des auch rum.
Naja dass war meine verrückte Woche. Ich hoffe, dass ihr auch viele Sachen diese Woche erlebt habt. Bei euch fangen ja jetzt die Weihnachtsmärkte an und ihr könnte schon eine Kerze am Advendskranz anzünden.
Dann bedanke ich mich nochmal für die vielen lieben Glückwünsche, die ich bekommen habe und über die ich mich sehr gefreut habe (trotz Entfernung denkt man an mich).
Liebste Grüße und bis zum nächsten Mal.
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