Sonntag, 28. April 2013
Mein letzter Eintrag in Chile!!!
Sodele meine lieben Freunde. Für mich sind die Tage in Chile gezählt und bald geht es für mich nach Deutschland.
Jedoch nur für einen Kurzurlaub, aber ein paar Tage bin ich daheim anzutreffen.
Jetzt berichte ich euch aber mal noch, von der letzten Zeit, was ich hier so getrieben habe. Ich war nicht untätig!
Da ich hier in Chile eine einzigartige Zeit hatte, die für mich sehr wichtig war und von der ich viel Schöpfen kann wollte ich mich bei meiner Familie auf eine ganz besondere Weise bedanken.
Ich habe mir gedacht, da hier Essen oft im Mittelpunkt steht, dass ich mich mit einem leckeren Essen bedanke.
Für meine Gasteltern habe ich daher Kässpätzle gemacht und zum Nachtisch gab es Brownies.
Als kleines Andenken habe ich Karten gebastelt und sie mit Sprüchen verziert und in die Karte ein paar schöne Worte auf Spanisch geschrieben (was ich an ihnen schätze und was ich ihnen für die Zukunft wünsche). Marisol hat noch eine handgemachte Seife bekommen und Mauri hab ich eine leckere Schokolade gekauft.
Beide haben sich sehr über die Geschenke gefreut und sich das Essen schmecken lassen.
Sie meinten, dass solche Geschenke sehr selten sind. Oft gehen die Leute in einen Laden und kaufen etwas. Etwas zu basteln oder selber zu machen ist manchmal viel billiger, aber aufwändiger und daher von größerem Wert.
Das hat mich dann doch sehr gefreut, dass sie es geschätzt haben.



Für den Rest der Familie habe ich Kuchen gebacken, Tee, Kaffee, Kaba, Säfte und Mineralwasser gekauft.
Die Rezepte der Kuchen habe ich mir von meinem Mütterlein per e-Mail schicken lassen.
Die Umsetzung der Rezepte stellte sich aber nicht als ganz einfach heraus. Viele der Kuchen waren mit Zutaten, die die Chilenen nicht kennen oder ich keine Übersetzung gefunden habe und meine Beschreibungen nicht genügend waren.
Ich habe mich nach langen hin und her dann für einen Eierlikörkuchen, Apfelkuchen und Birne-Zimt Kuchen entschieden.
Angekommen im Supermarkt musste ich aber feststellen, dass die Hürden noch lange nicht überwunden waren.
Für den Birne-Zimt Kuchen gab es kein Schmand und für den Eierlikörkuchen gab es kein Eierlikör in dem Supermarkt.
Völlig frustriert hab ich die anderen Zutaten für die Kuchen wieder aus dem Einkaufswagen (bin ja nicht ca 1Stunde durch den rießen JUMBO gedüst um die Zutaten zu suchen) und habe mich auf die Suche nach den Kuchen gemacht, die es fertig zu kaufen gibt. Wollte einfach nur einen Kuchen haben und dachte mir, dass ich dann schon weniger Arbeit habe.
Angekommen bei den Kuchen sah ich dann doch aus dem Augenwinkel eine Backmischung von Dr. Oekter für einen Käsekuchen.
Die hab ich in mein Einkaufswagen geschmissen und dann ging es ab an die Kasse.
Für die Familie gab es am Ende Käsekuchen, Apfelkuchen und noch paar Reste von den Brownies.
Es hat allen gemundet und nur ein kleines bisschen von dem Apfelkuchen ist übrig geblieben.
Für die Familie habe ich auch Karten vorbereitet. Auf dem Deckblatt habe ich Fotos von der jeweiligen Person und mir (Fotos, die im laufe meines Aufenthaltes entstanden sind) geklebt und innen habe ich mich dafür bedankt, dass sie meinen Aufenthalt in Chile einzigartig gemacht haben.
Als weitere Überraschung habe ich eine Power-Point gemacht. Habe alle wichtigen Punkte von meinem Aufenthalt mit Fotos und Kommentaren anschaulich gemacht.
Gedacht war, dass ich mein Laptop am Fernsehn anschließe und wir dort die Bilder anschauen können, da sie auf meinem Laptop doch sehr klein waren. Jedoch hat das nicht funktioniert und deswegen mussten wir die Präsentation auf meinem Laptop anschauen. War auch ganz witzig, aber halt nicht so super mit den Bildern.
Als alles vorbei war und Francisco und Mari-José gehen wollten wurde es sehr emotional. Die kleine Anto-Maus wollte nicht gehen, da sie mich jetzt schon vermisst. Sie saß ca 5min auf meinem Schoß und ich habe sie in meinen Armen geschaukelt und sie beruhigt und ihr erklärt, dass ich sie noch 2mal sehe, bevor ich nach Deutschland fliege. Sie wollte aber irgendwie nicht aufhören. Da hab ich mich an mein Opilein erinnert, der mir aus Deutschland eine Europakarte geschickt hat. Da hab ich der Antonia in mein Zimmer geschleppt und ihr erklärt, wo ich wohne und dass es nicht aus der Welt ist. Es gibt viele Flieger und wenn sie viel Geld spart, dann kann sie nach Deutschland fliegen und mich besuchen und dann können wir viele tolle Dinge in Deutschland unternehmen. Das hat die kleine Maus dann aufgemuntert und sie hat mit der Karte in der Hand die Wohnung verlassen.
Muss sagen, dass es mich schon irgendwie auch gefreut hat, dass Antonia so reagiert hat. Klar ist es nicht schön, dass sie geweint hat, aber es hat mich gefreut, das es mir gezeigt hat, dass ich etwas richtig in Bezug auf den Umgang mit ihr gemacht habe. Und auch ich muss sagen, dass mir Antonia und Santiago ans Herz gewachsen sind und auch mir der Abschied nicht sehr leicht von ihnen fällt.
Auch Santiago hat es an diesem Nachmittag beschäftigt, dass ich bald nicht mehr zu ihnen kommen werde.
Er hat mich an dem Mittag oft gefragt, wo ich wohne, wie meine Mutter heißt, wielange man im Flieger sitzen muss, bis man in Deutschland ist.
Schon goldig die zwei kleinen Frösche.





Am Freitag bin ich mit Marisol nach Vina del Mar gefahren. Wir haben unsere Sachen ausgepackt und uns dann auf zum Supermarkt und zur Fischerei gemacht.
In der Fischerei hab ich ein erneutes Angebot für eine Unterkunft erhalten. Als ich auf das Angebot geantwortet habe, dass ich bald wieder nach Deutschland gehe und ich nicht weiß, wann ich wieder nach Chile komme, da Reisen teuer ist, meinte der Fischer, dass ich auch bei ihm arbeiten kann und dann kann ich noch bisschen Geld verdienen. Da soll ich mir doch keine Sorgen machen.
Ohjemine, die Chilenen sind schon so ein Volk.
Am Abend haben Marisol und ich noch viel für den Samstag (Geburtstag von Artu und standesamtliche Hochzeit von Marisol und Mauri) vorbereitet.

Heute war dann der Geburtstag von Arturo. Marilu, Puri und Co und Monse und Martín kamen zum Mittagessen.
Nach dem Mittagessen haben wie noch paar Sonnenstrahlen genossen (hier wird es Winter und die Sonnenstrahlen werden weniger).
Am Abend kamen paar Freunde von Artu vorbei und haben bei Musik und lustiger Gesellschaft ein Döschen Bier getrunken.

Meine Pläne für meine letzten Tage hier sehen folgendermaßen aus:
Morgen werde ich meinen Koffer anfangen zu packen.
Am Montag fahre ich mit Mauri nochmal nach Santiago.
Dort werde ich nochmal zu Anto und Santi gehen und die letzten gemeinsamen Stunden genießen.
Am Abend werde ich mit den Leuten von der Osterinsel nochmal was unternehmen und nochmal das Nachtleben in Chile genießen und auskosten.
Mittwoch werde ich früh nach Vina del Mar aufbrechen, da Marisol Geburtstag hat.
Da werde ich dann nochmal alle sehen und die Gelegenheit haben mich von allen zu verabschieden und dann geht es am Donnerstag auf zum Flughafen.
Dort heißt es dann TSCHÜSS Chile und HALLO Deutschland.

Also meine Lieben, das war mein Blog aus Chile.
Wir sehen uns in Deutschland!
6.........................5.....................4..................3.......2...1 Die Franzi ist wieder daheim!!!!!

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Freitag, 19. April 2013
Franzi allein auf Reisen (Teil III)
Ja, ich habe erneut mein Köfferchen gepackt und habe mich einem neuen Abenteuer gestellt. Das Motto des jetzigen Abenteuer hieß: "LEBT DER OSTERHASE AUF EINER INSEL?" Diese Fragestellung werde ich euch zu einem späteren Zeitpunkt beantworten.



Tag 1 (6.4.2013)
Um 4Uhr klingelte mein Wecker und es hieß für mich AUFSTEHEN!
Als ich geduscht hatte und mein Koffer geschlossen war habe ich mich zum Transfer begeben und dann ging es los zum Flughafen. (Dort wurde dann nochmal eine runde geschlafen, da ich die erste war, die abgeholt wurde und ich somit noch eine kostenlose Stadtbesichtigungstour hatte)
Am Flughafen angekommen wollte ich mich, wie "gewohnt" in die Schlange für die nationalen Flüge anstellen, als ich von einer Mitarbeiterin von LAN hingewiesen wurde, dass ich zu dem internationalen Check-in muss. In diesem Moment ist mir mein Herz in die Hose gerutscht! Für nationale Flüge muss man eine Stunde früher am Flughafen sein......bei internationalen Flügen ZWEI Stunden! D.h. ich war eine Stunde ZU SPÄT!
Ein kurzes Gebet in den Himmel geschickt und dann hab ich mich trotzdem in der Schlange angestellt und gehofft, dass ich mitfliegen darf.
UUUUUUUUUUUUND es hat geklappt. Mein Koffer wurde angenommen und für mich hieß es ab auf die OSTERINSEL, jedoch stellte sich eine neue Hürde dar.
Ich habe nach dieser Hinweisung der LAN Dame geschlussfolgert, dass der Flug zur Osterinsel international ist (unlogisch, da die Osterinsel zu Chile gehört, aber naja).
Als ich dann aber in den Sicherheitsbereich der internationalen Flüge wollte, durfte ich nicht rein!
Dann bin ich einmal durch den Flughafen geirrt und habe ca 10 LAN Damen angequatscht, ob des jetzt dann wirklich richtig ist (hatte langsam wieder bissle schiss, wegen meinem Flug) und alle stimmten zu. So kam es, dass ich dann mein richtiges Gate gefunden hatte und mich nochmal 30min auf einem Stühlchen ausruhen konnte, bevor es in den Flieger ging.
Der Flug war entspannt. Für unser Wohl wurde gesorgt. Essen, Trinken, Decke, Kissen, Kopfhörer und einen eigenen Fernseher mit vielen Filmen, Spielen u.s.w. stand zur Verfügung.
Anfangs hab ich mich auch sehr gefreut, dass ich ein Fensterplatz hatte, jedoch wird es nach einer Zeit langweilig, wenn man ca 5Stunden Meer sieht.
Um 13:10Uhr war es soweit! Ich durfte die Osterinsel betreten.
Ich wurde mit einer Blumenkette empfangen und zu meinem Hostal gefahren.
Im Hostal habe ich mich gleich mit meinen Zimmerkompanen angefreundet und so kam es, dass wir am Mittag zusammen das Dorf Hanga Roa unsicher gemacht haben und auch ein kleines Bad im Meer genommen haben (dort ist das Meer wie eine Badewanne, wenn man das vom Kontinent gewohnt ist).
Am Abend saßen wir (Belgierin, Chilenin, Chilene, Argentinierin, zwei Franzosen und ich) zusammen auf der Terrasse und haben uns prächtig unterhalten.

Tag 2
Pablo, Ingrid, Elli und ich haben uns zusammen ein Auto gemietet und haben uns auf die Suche nach den schönen Orten auf der Osterinsel gemacht.
Der Rucksack gepackt mit Keksen, Trinken, Sonnenbrille, Foto und viel Sonnencreme konnte die Tour starten.
Unser erster Stop war AHI AKIVI.
Ahi Akivi ist eine Plattform mit 7 Moais.



Weiter ging es zu ANA TE PAHU.
ANA TE PAHU (auch Bananenhöhle genannt) ist eine sehr große Höhle. Da die Decke am Eingang eingestürzt ist wachsen dort Bananensträucher. Links und rechts führen Gänge ins Dunkle.
Man sagt auch, dass für einige Zeit ein Kanibale gehaust hat. (ICH LEBE NOCH!!!)





Nächster Halt: ANA KAKENGA (die Höhle mit den zwei Fenstern)
Bei dieser Höhle muss man sagen, dass wir bisschen suchen mussten, bis wir sie gefunden haben, da es sehr wenige Hinweise gibt und der Eingang sehr klein war.
Wir haben sie aber gefunden und haben uns dann natürlich auch in die Höhle begeben und sie besichtigt.
Super spektakuläre Fotos wollte Pablo haben und so wollte er sich an einem Felsbrocken mit seinen Armen hochziehen und ich sollte ein Foto machen.
Das Foto machen war kein Problem, jedoch war es ein Foto, wie er 2sec an dem Brocken hing und das zweite Foto war im freien Fall! Der Fels hat dem Gewicht nicht stand gehalten. Es ist aber alles gut ausgegangen und nichts passiert.



Mit dem Auto ging es dann weiter zu RANO RARAKU.
Es ist ein Vulkan. Am Fuße dieses Vulkans wurden die Moais hergestellt.





Nächster Haltestation: TONGARIKI
Die große Plattform mit 15 Moais.



Nach ca weiteren 5min im Auto kamen wir am Nabel der Welt an (TE PITP KURA).
Dieser Ort ist voller Energie (sagt man.....hab davon nicht wirklich viel gemerkt)



….und dann kamen wir an unserem Ziel an!
ANAKENA!!!!
Anakena ist der einzige offizielle Strand, den es auf der Osterinsel gibt.
Da wir von der Schwüle recht durch geschwitzt waren haben wir unsere Kleider vom Leib gerissen und es ging ab ins Meer. Oh war das schön! Das Wasser war nicht so kalt, wie das Meer vom Kontinent und so konnten wir ohne zu frieren 25min im Wasser verweilen und das Wetter und die Landschaft genießen ;-)





Als wir am Abend in unserem Hostel ankamen waren wir sehr müde und haben uns auf eine Dusche und etwas zum Essen gefreut und dann ging es auch schon recht schnell ab ins Bettle.

Tag 3:
Am Montag sind wir früh aufgestanden, da wir das Auto noch bis um 10Uhr zur Verfügung hatten und nach Tongariki fahren wollten, um den Sonnenaufgang anzuschauen.
Ich wurde um “6 Uhr“ von Ingrid geweckt. Wir haben einen Tee gemacht und in eine Thermo gefüllt und haben auf die anderen gewartet.
Nach ca 5min hab ich die Ingrid gefragt, ob wir wirklich 6 Uhr haben, oder ob sie noch die Zeit von Santiago auf ihrem Handy hat. Und so war es!
Santiago und die Osterinsel haben 2 Stunden Zeitverschiebung und so konnten wir uns nochmal für 2 Stunden ins Bett legen.
Als es dann wirklich 6 Uhr war mussten wir auch nicht auf die anderen warten und es ging gleich los zu den 15 Moais.
Dort angekommen war es tiefste Nacht. Man konnte nicht mal seine Hand vorm Gesicht sehen.
Wir haben uns ein schönes Plätzchen gesucht, haben unseren Tee und Mate ausgepackt und saßen gemütlich zusammen und haben darauf gewartet, dass die Sonne sich zeigt.
Als wir in gemütlicher Runde zusammen saßen bekamen wir Besuch von einem Rapa, der uns Geschichten über die Insel erzählt hat.
Wenn ihr euch fragt, wie man diese Steinkolosse von Moais durch die Landschaft geschleift hat, dann kann ich euch sagen, dass die Antwort von unserem Kumpel Rapa heißt, dass wenn man genügend LIEBE hat, dann schafft man alles. Das habe ich als Hinweis für mich genommen! Liebt und seit euch bei euren Entscheidungen sicher und dann könnt ihr alles schaffen.
Des sind doch mal mutmachende Worte, oder?

Der Sonnenaufgang war leider nicht so schön, da es sehr bewölkt war. Aber wir waren dort! Ist doch was, oder?





Als wir wieder in Hanga Roa waren haben Ingrid, Pablo und ich unsere Sportschuhe angezogen und wir sind den Orongo hoch.
Orongo ist ein Vulkan und dort findet jedes Jahr ein Wettkampf statt, um den neuen König dieser Insel zu ermitteln und zu krönen. Die Teilnehmer müssen den Vulkan runter und zu einer Insel gelangen (kletter, schwimmen). Dort müssen sie ein Ei finden und dieses muss ganz auf den Orongo gelangen.
Wegen dieser kulturellen Bedeutung ist (hat natürlich noch viele weitere Besonderheiten) dieser Vulkan ein Nationalpark.



Nach ca 5 Stunden laufen kamen wir dann wieder unten in unserem Hostal an. Ich war völlig müde und habe mich für ca 20min in mein Bettchen gelegt und ein Nickerchen gemacht.
Am Abend sind wir dann zu HANGA KIO E und haben uns dort den Sonnenuntergang angeschaut.
Dieser Moai ist der einzige Moai mit Augen. Neben ihm ist noch eine Plattform mit weiteren 5 Moais.



Zum Abendessen haben wir uns eine Empanada gekauft und dann ging es ins Bett.

Tag 4:
Am Morgen war ich um 9:30Uhr am Hafen und habe mir eine Einführung zum tauchen angehört. Für mich und Pablo ging es an diesem Tag ab in die Tiefe des Meeres. Es war super genial!
Die Fische, Farben, Formen, Pflanten, Korallen, …. einfach unbeschreiblich!
Nach ca 25min war das Vergnügen aber auch schon vorbei. Für mich hätten wir noch weitere 30min tauchen können, da es mir wie 5 min vorkam.



Als wir dann völlig überwältigt von den Eindrücken dieser Unterwasserwelt im Hostel ankamen konnten wir unsere Münder nicht halten und haben ALLEN erzählt, wie toll tauchen ist.

Wir (Ingrid, Josefina, Pablo, Thomas und ich) haben ein Taxi bestellt und haben uns zum Strand fahren lassen. Dort haben wir getobt, gelacht, gebadet, uns gesonnt, viele Fotos geschossen und es uns gut gehen lassen!

Um 19Uhr wurden wir von dem Taxi wieder abgeholt. Im Hostel angekommen haben wir uns schnell geduscht und uns fertig gemacht, da Ingrid, Pablo, Elli und ich zu Kari-Kari gegangen sind.
Kari-Kari ist eine Tanzgruppe, die den traditionellen Tanz der Osterinsel beherrscht und zeigt. Es waren für mich nicht nur Tänze. Sie haben Geschichten erzählt was pures Gänsehaut-feeling bei mir verursachte. Einfach nur klasse!





Tag 5:
An diesem Tag hatten Pablo und ich große Pläne geschmiedet. Wir wollten mit dem Fahrrad zum Berg Poike fahren, ihn hochlaufen, die Sicht genießen, die cueva de la virgen finden und sie besichtigen.
Am Morgen um 10 Uhr startete unser Abenteuer. Als wir unsere Räder ausgeliehen hatten und auf den Satteln saßen kamen wir recht zügig voran und so waren wir in ca 40min am Strand Anakena und haben dort eine kleine Stärkung eingenommen.
Dann ging es weiter zum Poike. Fahrräder an einem Zaun angebunden und dann hieß es hoch auf den Berg.
Das gemeine an dem Berg ist, dass es keinen Weg auf diesem Gelände gibt. Es ist alles Wiese, ohne Tramelpfad ohne nichts. Wir haben es aber geschafft und als wir oben ankamen war es herrlich. Die Sicht über die Insel war super.



Nach einer kurzen Pause auf dem Berg und einer Fotorunde haben wir uns auf die Suche nach der Höhle gemacht. Bei der Suche waren wir leider nicht erfolgreich! Wir waren sehr nah dran, aber gefunden haben wir sie nicht. Als wir jedoch bemerkt hatten, dass wir an ihr vorbei gelaufen sind hat es auf einmal einen Schlag getan und alles, was im Himmel an Wasser war kam auf einen Schlag runter. Mein einziges Kommentar zu diesem Regenguss war: „Pablo wo hast du das Shampoo gelassen?“
Pitschnass nass bei unseren Rädern angekommen hat es dann aufgehört zu regnen. Lust umzudrehen und uns auf die Suche nach der Höhle zu machen hatten wir jedoch nicht und so haben wir uns auf unsere Räder geschwungen und haben den Heimweg angetreten.
Die letzten Meter waren für Pablo eine Qual. Alle 5 Minuten lag er in der Wiese mit samt Fahrrad und seine Äußerung war: „Fran, quiero AQUAAAA!“ (Fran, ich brauch Wasser!) Ich habe ihm immer klarmachen wollen, dass wir kein Wasser mehr haben und er sich auf sein Sattel setzen soll, dann sind wie schnell zuhause und da gibt es WASSER, aber das wollte er nicht so sehen und so wurden aus 5 Minuten ca 15 Minuten ;-)
Am Schluss sind wir aber gut angekommen und haben die Dusche wahrlich genossen.

Tag 6:
Meine Truppe hatte beschlossen, dass sie heute nochmal zum Strand gehen wollen. Ich war davon nicht so begeistert und wollte lieber nochmal bisschen was von der Insel sehen und bin darum alleine bisschen gelaufen.
Mein Ziel war PUNA PAU. Dort wurden die Hüte der Moais hergestellt.



Ich bin dann weiter bis an die Küste gelaufen und habe so eine Runde gedreht.
Auf dem Weg habe ich viele Früchte gefunden, die ich natürlich gleich vernascht habe (war sehr lecker!)
Am ersten Punkt mit Blick aufs Meer habe ich meine Kekse, mein Wasser und mein Buch ausgepackt und habe es mir auf einem Stein gemütlich gemacht. Nach kurzer Zeit bekam ich von einem Rapa Nui Besuch. Wir haben uns unterhalten und er hat mir die Besonderheiten dieses Ortes erklärt (das war die Region der Reichen und lange Zeit hatte der König sein Haus dort).
Als ich mich dann wieder auf den Weg machen wollte hat er mich gefragt, ob ich mit ihm auf dem Pferd ein Stück reiten möchte. Da ich für diesen Tag nichts mehr geplant hatte dachte ich mir, dass ein bisschen Abenteuer nicht schadet und habe mich auf den Gaul gesetzt.
Wir sind zusammen auf dem Pferd die Küste entlang geritten und haben nebenher noch seine Kuhherde getrieben. Das war eine einmalige Erfahrung (witzig, aber für einmal reicht es auch)
Er hat mich dann noch auf einen Fisch in seinem Haus eingeladen. Ich bin stutzig geworden, aber bis ich mich entschieden hatte standen wir schon vor seinem Haus und da hab ich mir das mal angeschaut. Jedoch hatte ich bei der Sache kein gutes Gefühl mehr. Ein viertel des Fisches habe ich gegessen, dann habe ich ihm erklärt, dass meine Freunde auf mich warten und ich nicht genau weiß, wann die Nacht anbricht und ich nicht im Dunkeln alleine laufen möchte und stand dann auf schon vor der Tür. Hab noch schnell mich verabschiedet und mich für den Fisch bedankt und dann war ich auch schon weg.

Mein Kollege:



Am Abend haben saßen wir auf der Terrasse des Hostels zusammen und haben am letzten Abend von Ingrid nochmal viel gelacht und viel Spaß gehabt.

Tag 7:
Als wir ausgeschlafen hatten und gefrühstückt hatten sind wir alle zusammen zum Flughafen gelaufen und haben Ingrid verabschiedet.
Anschließend haben wir uns auf in die Stadt gemacht und uns auf die Suche nach Andenken gemacht. Wirklich fündig sind wir nicht geworden, da die schönen Dinge auf der Insel seeeeeeeeeehr teuer sind (überteuert). Wir haben es trotzdem geschafft bis um 18Uhr durch die Straßen zu ziehen und nach weiteren Läden zu suchen.
Um 20Uhr waren wir bei Elli eingeladen zum Completo essen.
Die Einladung haben wir uns natürlich nicht durch die Finger gehen lassen. War sehr witzig, da wir eine bunt gemischte Gruppe waren (Rapa Nui, Kontinentler, die schon ca 15-40Jahre auf der Insel leben und wir Urlauber).
Der Höhepunkt des Abends war ein Gewinnspiel. Als Eintritt in diesem Spiel musste jeder CLP500 (ca 80Cent) zahlen. Jeder hat eine Zahl gewählt und es gab eine Glücksfee (ICH), die aus einem Beutel die gewählten Zahlen gezogen hat. Zu gewinnen gab es: 3. und 2. Platz ein Glas Wasser und der Hauptgewinn waren 12Eier. Pablo hat gewonnen!!!
Da war nur die große Frage: Was machen mit 12Eier, wenn am nächsten Tag der Flieger nach Santiago startet? Da haben wir beschlossen, dass wir uns vor dem Flug bei Elli im Haus treffen und dort zusammen Frühstücken und die Eier essen ;-)
Nach diesem Spiel haben wir Urlauber unsere Sachen gepackt und haben uns auf in eine Bar gemacht. Eigentlich wollten wir Karaoke singen, aber die CD war nicht da und da haben wir einfach so gesungen und gute Laune verbreitet. Nach einer Zeit haben immer mehr Leute angefangen zu singen und es war eine super Stimmung in diesem Lokal ;-)

Tag 8:
Der Tag der Heimreise!
Am Morgen heiß es Koffer packen und dann ab in das Haus von Elli zum Frühstücken. Wir haben nochmal unsere Zeit auf der Insel im Schnelldurchlauf passieren lassen und festgestellt, dass es eine echt tolle Zeit für alle war.
Als wir 2 der 10 Eier (der Hunger war nicht so groß) gegessen hatten, haben wir uns auf zum Flughafen gemacht.
Das Gepäck aufgegeben, die letzten Fotos der Insel geschossen, die letzten Umarmungen und dann ging es los in den Flieger.
Der Flug verlief sehr entspannt, jedoch muss ich sagen, dass es kein Flieger war, sondern ein Kühlschrank oder eine Gefriertruhe! Zum Glück saß Pablo neben mir und da er ein echter Mann ist und keine Jacke und keine Decke braucht, habe ich mir seine Sachen geschnappt und mich damit zugedeckt. Sobald eine Stewardess vorbei kam und eine Thermokanne in der Hand hielt war ich die erste, die einen Tee oder Kaffee bestellt hat. Ich kam mir vor, wie im tiefsten Winter, aber naja ich habe es überlebt. (ich hoffe nur, dass der Flug nach Frankfurt nicht so wird!)
Dank Pablo musste ich vom Flughafen nicht mit einem Transfer zur Wohnung fahren. Er wurde von seinen Geschwistern abgeholt und hat mich dann zu der Wohnung gefahren. Dort habe ich mir einen Tee gemacht und mich riesig auf mein Bett gefreut.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine wunderbare Zeit war und immer gerne an die Osterinsel zurückdenken werde.

Für mich sind die Monate, Wochen und Tage hier in Chile bald gezählt und ich sitze in kürze im Flieger auf dem Weg nach Deutschland.
Es war eine super Zeit hier. Ich hatte schwere Momente, in denen ich am liebsten meine Sachen gepackt hätte und mich in den Flieger gesetzt hätte, aber ich hatte auch sehr viele schöne Momente.
Meine Reisen waren wunderbar. Ich möchte die schönen, aber auch die schweren Momente nicht missen, da ich weiß, dass sie beide an mir gearbeitet haben und mich verändert haben (meine Person gestärkt haben).
Und an dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die mir zur Seite standen und mich unterstützt haben (finanziell, mit lieben Worten, Ratschlägen, Hilfestellungen und sonst alles, was mir gut getan hat und mich in meinen Entscheidungen und auf meinem Weg gestärkt haben)
Es ist sehr schön und wertvoll, dass ich so viele tolle Menschen in meiner Umgebung habe, auf die ich mich verlassen kann und die einem zur Seite stehen, wenn man Hilfe braucht und es einem nicht so super geht.
DANKESCHÖN!!!

So genug der Worte!
Jetzt heißt es für mich hier Koffer packen und nochmal die Zeit hier (mit der Familie und meinen neuen Freunden von der Insel) genießen.
Bis ganz bald,
eure Franzi.

P.S.: Wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt habe ich den Osterhasen getroffen! Er sieht anders aus, als gedacht, aber ich kann sagen, dass es ein echt duftes Tierchen ist!

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Dienstag, 26. März 2013
Franzi alleine auf Reisen (Teil2)
Nachdem ich das Problem mit meinem Laptop geregelt hatte konnte ich mich auf die Vorbereitungen für mein zweites Abenteuer machen.
Für mich ging es am 20.3.2013 um 5:50Uhr los mit dem Tranfer zum Flughafen und dann mit dem Flieger ab in die trockenste Wüste der Welt- DIE ATACAMA.
Als ich am Flughafen ankam und auf der Anzeigetafel nach meinem Gate geschaut habe ist mir für kurze Zeit mein Herz in die Hose gerutscht, denn mein Flug stand nicht auf der Anzeigetafel. Als ich dann eine nette Dame von LAN gefragt habe, wo ich denn hin muss, war auch sie verwirrt, weil mein Flug einfach nicht auf der Anzeigetafel stand. Sie konnte mir aber dann doch Auskunft geben und hat in ihrem schlauen PC geschaut und so konnte ich dann beruhigt ca 5min vor dem Flugstart mich zu dem Gate begeben und kam ganz schnell in den Flieger. Ich weiß nicht, wie die anderen Flugpassagiere das Gate gefunden habe (Das ist mir noch ein Rätsel!).
Mit dem Flug hatte ich aber keine Probleme und bin gut in Calama angekommen.
Als ich mein Gepäck hatte habe ich mich auf die Suche nach einem Transfer nach San Pedro gemacht. Ging auch ganz schnell und gut. In dem Bus saß eine Brasilianerin, mit der ich mich sehr gut verstanden habe und wir haben uns in den folgenden Tagen eine schöne Zeit in SanPedro de Atacama gemacht.

In San Pedro war ich anfangs im Hostal Backpakcers (hier ein Foto von dem Innenhof).



Habe dort in einem 4Bett Zimmer geschlafen.

Nach der Ankunft und dem Zimmerbeziehen hab ich mich auf in die Stadt gemacht und habe mir bisschen San Pedro angeschaut. Dort bin ich dann auch wieder auf Larissa (Brasilianerin) gestoßen. Zusammen sind wir dann mit dem Fahrrad zur Laguna Cejar gefahren.
Das war Abenteuer pur!
Bei dem Fahrradverleih haben wir uns nach dem Weg erkundigt und laut dem Plan des Mannes war es ein echt einfacher Weg.
Wir immer schön dem Weg gefolgt und kamen zu einem kleinen Platz. Da dachten wir uns, dass wir doch mal nachfragen könnten, ob wir noch richtig sind. Die Dame meinte nur, dass wir hier nicht weiter kommen und zur Straße fahren sollen (ist eine kleine Autobahn gewesen). Sie meinte, dass sie uns bis zur Straße mitnehmen kann. Wir also unsere Räder hinten auf die Ladefläche von dem Jeep und wir dazu und dann ging es los.

Die Dame, die uns mitgenommen hatte:


Mitten auf der Autobahn hat sie angehalten und meinte, dass wir des Straße folgen sollen und wenn ein kleiner Weg nach rechts führt, dass wir dem folgen sollen und dann sind wir in ca 15min an dem Salzsee. Wir waren sehr dankbar und haben uns schon sehr auf die Lagune gefreut und sind voller Elan (waren ja anscheinend nur noch 15min Fahrt) zur Lagune gefahren. Leider wurden aus den 15min ca 1 1/2Stunden. (da hat sich die Frau bissle verschätzt mit ihrer Zeitangabe).
Wir haben es aber geschafft und haben es genossen zu baden. Es war gigantisch! Wir lagen in dem Salzsee und konnten nichts machen. Die Konzentration von dem Salz war so hoch, dass wir immer an der Oberfläche waren und unsere Füße und Hände immer aus dem Wasser geschaut haben. Wir haben auch mal probiert zu tauchen, aber auch da kamen wir nicht weiter als 5cm unter die Wasseroberfläche. (und danach haben die Augengebrannt, als hätte man ein Feuer in den Augen entzündet).



Wir sind dann nach ca 15min im Wasser wieder raus, haben eine Dusche gesucht um das Salz abzuwaschen und wollten uns dann auf den Heimweg machen.

DIE DUSCHE ;-)


Als wir einen kurzen Blick auf die Uhr riskiert haben wurde uns klar, dass wir nicht heimfahren können, weil es in ca 30min dunkel wurde, wir keine Lampen hatten und als Turisten nicht alleine durch die Wüste fahren wollten.
Dann haben wir unser schönstes Lächeln aufgesetzt und bei einem Pärchen mit einem Jeep nachgefragt, ob sie nach San Pedro fahren und uns nicht mitnehmen könnten.
Bei unserem Scharm kann man natürlich nicht wiedersprechen und da haben wir unsere Räder wieder auf die Ladefläche gepackt und haben uns dazugesetzt.
Abends sind wir dann noch was mit dem Pärchen essen gegangen (als Dankeschön).

Am 21.3. haben wir ausgeschlafen uns haben uns dann in der Stadt getroffen. Wir haben uns was zum Frühstück gekauft und sind dann zu ihr ins Hostel gelaufen. Dort waren zufällig paar nette Jungs, mit denen wir uns gut verstanden haben und was zusammen unternommen haben.
Am Mittag sind wir mit einem der Jungs mit dm Fahrrad und einem Sadboard ins Valle de la muerte gefahren.
War wieder eine spaßige Aktion, da wir das Brett im Rucksack eingeklemmt hatten und somit Flügel hatten. (Hin und wieder war es auch knifflig so durch eine enge Fußgängerzone zu fahren und niemanden das Brett an den Kopf zu schlagen)
Wir sind aber gut aber geschafft dort angekommen und haben dann gleich dem Sanddünen den Kampf angesagt und hoch hing es. Ich glaube, dass des anstrengender war, als das Fahren.
Als ich da dann auf dem Brett stand und da runter sollte hab ich mich schon sehr blöd angestellt. (Ich glaube, dass ich nie Snowboarden gehe!!!!) Ich lag ungefährt 2min von der 2:30 Minütigen Abfahrt im Sand und habe mich gedreht und im Sand gewälzt. Larissa meinte, dass es sehr witzig aussah, was ich da so veranstaltet habe. Es kann ja nicht jeder alles könne, oder???
Mein Spaß hatte ich trotzdem und bissle sandeln tut doch jeder gerne ;-)
Hier mal ein Bildchen:

Franzi auf dem Board.... (der hintere kleine Punkt)


...und Franzi im Sand.


Als wir genug vom Sand und vom Boarden hatten haben wir uns auf den Heimweg gemacht.



Als Larissa einen See gesehen hatte wollte sie sofort runter und den sich genauer anschauen. Er war umrandet von einer Salzschicht, die sie unbedingt mal probieren wollte.



Fahrrad abgestellt und los ging es.
Leider war nur die Oberfläche mit Salz bedeckt und darunter war eine rießen Schlammschicht, in die Larissa bis zur Hüfte eingesunken ist. Die sah aus!!!!
Als sie da in dem Matsch mit meinem Rucksack und dem Board auf dem Rücken steckte sagte sie nur immer: " Kommt nicht näher, sonst steckt ihr auch noch fest!"
Wir haben dann nach ca 5min es geschafft sie aus dem Schlamm zu befreien.
Wir sahen aus! KATASTROPHE!!!
Nach einer kurzen Runde Kriegsbemalung



und Fotorunde ging es dann weiter nach San Pedro, wo wir uns schon auf die Gesichter der anderen gefreut haben.
Als wir die Räder abgegeben hatten und ich zu meinem Hostel gelaufen bin hat ein Mann gesagt: "Hüpsch! Aber ich glaube, dass du eine Dusche brauchst." Ich konnte da nur noch lachen.
Die Dusche war wirklich nötig (Sand, Matsch, Schweiß,....)
Als ich dann wieder ein neuer Mensch war hab ich mich auf in das Hostel von Larissa gemacht und wir haben mit den Deutschen Jungs gegrillt.




Der nächste Tag hat früh angefangen. Um 4Uhr hat mein Wecker geklingelt und um 5Uhr sind wir los zu dem Geysir "el Tatio" gefahren.
Es war dunkel, hatte ca -6°C und wir waren auf ca. 4400m Höhe.
Aber es war einfach nur beeindruckend!
Hier ein paar Bilder, dass ihr euch ein Bild machen könnt, wie es war.









Nach der Besichtigung haben wir uns dann in unsere Badeklamotten geschmissen und haben in einer heißen Quelle gebadet.
Herrlich warm!



Das einzige Problem war: Wie verlassen wir das Wasser?
Aber auch da haben wir gezeigt, was richtige Deutsche sind und haben uns nichts anmerken lassen ;-)

Bei der Rückfahrt sind wir noch zu anderen Geysiren gefahren (eigentlich nicht in der Tour drin....sind auch eigentlich nicht zum anschauen, weil sie gefährlicher sind...aber egal, wir waren dort)
Dort sind wir einen kleinen Hügel hochgelaufen und ich muss sagen, dass wir alle dort die Höhenmeter doch echt heftig gemerkt haben. Ich kam mir vor, als hätte ich noch nie in meinem Leben Sport gemacht.
Hier ein paar Bilderchen von den anderen Geysiren:



Wir haben dann noch ein kleines Dörfchen besucht (besteht aus ca 10Häusern).
Dann ging es wieder zurück nach San Pedro. Ich habe in Bakcpackers meine Sachen geholt und bin dann zu den anderen in das Hostel umgezogen.
Dort hatten wir Mittagspause und um 16Uhr sind wir dann ins "Valle de la luna" und "Valle de la muerte" gefahren.
Wir haben eine Höhle besichtigt, haben viele Berge und Felsen gesehen, uns wurde die Entstehung dieses Tales erzählt, wir sind wie Adlige durch die Landschaft gefahren worden, während andere Touristen laufen mussten und am Schluss haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut.







Hier hat sich ein Cowboy versteckt.


Am Abend haben wir uns zusammen Nuddeln gekocht und saßen gemütlich in der Runde zusammen. Ca um 1Uhr sind wir dann los in die Stadt und wollten noch bisschen feiern gehen. Larissa und Sebastian sind im Hostel geblieben, weil Larissa zuviel Wein getrunken hatte.
Dank meinem Spanisch konnte ich herausfinden, wo die nächste Party ist und wie wir dort hinkommen. Mit einem Transfer sind wir dann in die Wüste gefahren und haben eine coole Wüstenparty miterlebt.
Es war klasse! Mitten in der Wüste mit Musik, Getränken und netten Leuten.
Ca um 6Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Ich habe an der Scheibe von einem Jeep geklopft und gefragt, ob er uns in seiner Ladefläche mit nach San Pedro nehmen kann. Dann sind noch paar andere in die Ladefläche gesprungen (saßen am Ende 7Leute dort) und dann ging es zurück.
So eine Party war schon ein was und ich muss sagen, dass es echt witzig war.
Ich musste am nächsten Morgen den anderen erzählen, was sie so gemacht haben, weil sie nichtmehr alles wussten. (Ich bin aber schön anständig geblieben)

Am 23.3. war ich mit der Larissa in der Wüste auf einem Pferd unterwegs.
Das war wieder so eine Gaudi.
Ich hatte so ein tollen Gaul, der entweder durchgedreht ist und mit mir ne runde Rodeo gespielt hat und ich fast im Sand gelandet wäre oder es ist einfach nicht vom Felck gekommen. Larissa hingegen wurde von unserem Tourguide geführt und musste nur auf dem Pferd sitzen.
Am Ende meinte jedoch der Guid, dass ich mich gut angestellt habe (aber naja nach dem was das Pferd so gemacht hatte, hatte ich keine lust mehr auf die Reittour)
Wir sind an einem Salzsee vorbei zu verschiedenen Bergen im Valle de la muerte geritten.









Bei den Bergen waren verschiedene Höhlen, wie wir uns angeschaut haben und ein paar Fotos geschossen haben.
Auch an diesem Abend sind wir nochmal ausgegangen, aber es war nicht so super, wie an dem Abend zuvor.

Am 24.3. hatte Larissa ihren Flug und sie musste und verlassen.
Ich habe mir mit den Jungs einen ruhigen gemacht und haben uns San Pedro angeschaut (Kirche, ...).
Am Abend ging es dann auch für die Jungs weiter nach Iquique.
Ich habe sie zum Bahnhof gebracht (geschaut, dass sie in den richtigen Bus einsteigen....war gut, dass ich dabei war, weil der Busfahrer kein Englisch gesprochen hat und der Bus mit Arica beschriftet war).
Ich bin dann noch schnell in einen Supermarkt und habe mir etwas zum Abendessen geholt, hab mich mit anderen aus dem Hostel unterhalten und ihnen von unseren Erfahrungen berichtet, was sie unbedingt machen müssen und dann bin ich auch recht schnell ins Bett.

Am 25.3. habe ich mich in einem Internetlokal um mein check-in gekümmert, hab mein Koffer gepackt, geduscht, was gegessen und bin um 15Uhr von einem Transfer am Hostel abgeholt worden und zum Flughafen gefahren worden.
In Calama gibt es nur 2 Gates, also musste ich nur schauen, wo der LAN Vogel steht und hab mich dort dann in der Schlange angestellt und dann ging es ohne Probleme zurück nach Santiago. Von meinem Fensterplatz habe ich mir dann nochmal die Wüste angeschaut und die tolle Zeit in meinem Kopf revue passieren lassen.

Es war einfach klasse und ich bin echt froh, dass ich immer auf so tolle Menschen stoße, mit denen ich so viele tolle Momente erleben kann und darf.

Vor meiner Reise habe ich mich noch überwinden können noch bisschen Geld von meinem Konto zu opfern und habe mir eine Flug auf die Osterinsel gebucht.
So heißt es am 6.4. "Franzi allein auf Reisen (Teil3)".
Bis dahin werde ich mit Antonia und Santiago lernen und spielen.

Für mich brechen bald die letzten Wochen hier in Chile an. Ich kann sagen, dass ich viel erlebt habe und noch gespannt bin, was für Aufgaben und Überraschungen noch auf mich warten. Es ist einfach eine tolle Zeit hier gewesen und ich möchte mich hier nochmal bei allen bedanken, die mir diese Zeit hier ermöglichen und mir den Rücken freihalten, mich bei meinen Entscheidungen unterstützen und immer mit einem guten Ratschlag zur Seite stehen, wenn ich mal einen gebraucht habe um eine neue Blickrichtung zu bekommen. Ihr seit einfach klasse!

Nach meinem Aufenthalt auf der Osterinsel schreibe ich meinen nächen Eintrag. (Bis dahin müsst ihr euch gedulden)
Liebste Grüße
und bis ganz bald in Deutschland,
eure Franzi.

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